Verfasst von: hc voigt in: 24. Juni 2008
(2. Teil dieser Aufstellung,
anlässl. SE-Reihe zu Web2.0)
Im letzten Beitrag – und glz. der letzten SE-Einheit zu Web2.0 im bfi wien – haben wir uns diverse Webseiten angesehen, die Blog-Software zum Aufbau der Seite nutzen. Wir haben uns Blogs angesehen und anhand der Fallbeispiele diskutiert, was uns bei dem einen oder anderen Blog gefällt bzw. fehlt.
Das Ziel war es, uns einerseits Anregungen zu holen und andererseits ein vertieftes Verständnis davon zu bekommen, was Blogs ausmacht und wie im Web2.0 gearbeitet werden kann.
In diesem Eintrag setzen wir die Reise durch die verschiedenen Nutzungsarten und Beispiele fort.
Schon besprochen wurden die ‘Blogtypen‘ der „Watch-Blogs„, die „Berufsgruppen-Blogs“ sowie Sondertypen von „Web-Logbüchern“, die nicht Text in den Vordergrund stellen sondern Videos oder Audio-Dateien.
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Der erste Typus, auf den in diesem zweiten Teil unserer Blog-Typologie verwiesen wird, basiert darauf, dass ein Blog als Plattform für mehrere AutorInnen dient und also Beiträge verschiedener Personen vereint.
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Eine besonders interessante Spielform, die Möglichkeiten der Blog-Software zu nutzen stellen die offenen Blogs dar. „Offen“ heißt hier, dass für das Schreiben und Veröffentlichen eines Beitrags nicht einmal ein eigener und eigens freigeschaltener Benutzeraccount von Nöten ist.
Ja, auch das gibt es. Auch das funktioniert.
Die „Schwarzes Brett“ – Funktion für alle zugänglich.
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Blogs können geradezu perfekt für Kampagnen genutzt werden. (Und außerdem fahren BloggerInnen ganz gerne und wirkungsmächtig gemeinsame Kampagnen in der Blogosphäre. Aber das ist ein anderes Thema für ein anderes mal.)
Was macht Blogs für Kampagnen so interessant?
1. Erstens kann mit Blogs viel schneller und effektiver die Auffindbarkeit im Netz über Suchmaschinen erreicht werden.
2. Dann kann das Zielpublikum über die Abo-Funktion sehr praktisch bedient werden. Kommentarfunktion, Gastbeiträge und Trackbacks machen die Einbindung und Vernetzung leicht.
3. Stellt ein Blog durch die Beschlagwortung per se ein gut sichtbares und durchforstbares Dokumentationsarchiv auch nach Beendigung der eigentlichen Kampagne dar.
(mit Corporate Blogs werden wir uns noch eingehender beschäftigen, hier geht es einmal nur um KampagnenBlogs von Unternehmen.)
Anmerk.: ein Problem des Vorführens von Corporate KampagnenBlogs liegt freilich darin, dass diese idR versteckt operieren. Dh., man soll der Kampagne nicht ansehen, dass es eine ist. Und schon gar nicht, dass diese oder jene PR-Abteilung dahinter steht.
Daher gehen Corporate KampagnenBlogs nach „Aufdeckung“ und kritischen Artikeln in der Blogosphäre meist sehr schnell wieder offline.
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Weitere Ausgaben unserer Blog-Typologie folgen …
21. April 2009 um 11:23
Um fast ein Jahr zu spät fand ich diesen Artikel. Der Euro 2008-Blog ist „leider“ kein Corporate Blog von Coca-Cola… bzw. hätte ich denen wohl mal eine Rechnung stellen sollen, wenn ich deren Marke anscheinend wirklich so oft präsentiere