eBetriebsrat

Archive for the ‘technisches’ Category

so. das ist gleich auch ein neues experiment. seit kurzem bietet wordpress die einbettung von slideshows (ppt-präsentationen) an.

hab das hiermit mal ausprobiert:

was sagt ihr?

Erich:

schon vom Begriff ‚Blog‘ gehört. Interessiert, das Instrument kennenlernen, um es beurteilen zu können;

Josef:

kennt so etwas in der Anwendung bereits, aber möchte sich das genau anschauen;

Silvia:

noch gar nichts gehört davon, für Intranet verwendbar?

Paul:

interessiert der Unterschied zu einer Homepage. Die Tochter hat ein Blog eingerichtet. Die Vermutung, dass das Instrument für Diskussionen gut geeignet sein könnte;

Robert:

BR beschränkt auf Betrachtung des Intranets, sucht Möglichkeiten daneben;

Heinrich:

interessiert die Erreichbarkeit von Montagearbeitern, KollegInnen, die mit Laptop unterwegs sind;

Barbara:

haben HP, aber hohe Abhängigkeit von Anderen. Allerdings auch Bedenken, z.B. was Kommentare betrifft oder bzgl. der Nachkorrekturen bei schon freigeschaltenen Beiträgen;

Wolfgang:

noch relativ wenig Vorwissen, aber auf der Suche nach neuen anderen Kommunikationsschienen neben HP und/oder Foren und/oder Email;

Ja genau, gleich noch ein dritter Eintrag innerhalb von zwei Tagen. Und diesmal ein Hinweis und Link zu einem Beitrag meines eigenen Blogs. Der Grund: ich habe dort kurz etwas zu einem Thema unseres Seminars, nämlich etwas zu del.icio.us geschrieben.

Del.icio.us: soziale Lesezeichen setzen
Wir erinnern uns, im Seminar haben wir u.a. alle einen gemeinsamen Account dieses Dienstes verwendet, um einzeln Lesezeichen zu erfassen, die wir dann gemeinsam zur Verfügung haben. Social Bookmarking nennt sich so etwas, oder brachial übersetzt: soziale Lesezeichen.

Siehe dazu auch nochmals das Glossar auf dieser unserer eBetriebsrat-Seite, das Wolfgang erstellt hat.

Recherche via Social Bookmarks
In meinem Eintrag zu del.icio.us geht es nun um eine Facette, wozu diese „sozialen Lesezeichen“ gut sein mögen.
Nachlesen, wen es interessiert. Und ausprobieren.
(Freilich kann das ganze noch viel mehr. Dazu vl. später einmal wieder.)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Nachdem Christian bereits einige Artikel geschrieben hat, möchte ich etwas zur technischen Seite eines Weblog berichten. Wir haben diesen Blog auf einer öffentlichen Community-Seite eingerichtet. Der große Vorteil dabei: er war mit wenigen Mausklicks erstellt, ist kostenlos, wir müssen uns nicht um die technischen Hintergründe kümmern, und wird vom Gastgeber, dem Host wordpress.com, gewartet und gepflegt. Wir können uns daher ganz aufs Schreiben konzentrieren.

Der Nachteil: Die Seite ist öffentlich – wir können niemanden davon abhalten, die Blogeinträge zu lesen. Deshalb können wir natürlich keine vertraulichen Informationen auf unserem Blog veröffentlichen. Mehr technischer Natur ist der zweite Nachteil: Wir haben keine Möglichkeit, auf die Blog-Software zuzugreifen und tiefer gehende Änderungen an ihr vorzunehmen. Beispielsweise können wir das Aussehen, das Layout des Blogs, nur insofern verändern als uns dies der Host erlaubt.

Hätten wir aber eine Blogging-Software auf einem eigenen Rechner installiert, könnten wir aus dem Vollen schöpfen. Uns stünden unzählige sogenannte Themes, also vorgefertige Layoutvarianten, zur Auswahl bereit.

Für viele ist es deshalb interessant, auf einem firmeninternen Computer einen Blog zu installieren. Der könnte dann auch vor fremden Blicken geschützt werden und dem eigenen Gestaltungstrieb wären auch keine Grenzen mehr gesetzt. Manche finden vielleicht, dass es einfach professioneller wirkt, wenn der BR-Blog auf einer firmeninternen Webadresse erreichbar ist.

Falls ihr selbst ein Blogging-Programm installieren möchtet oder ihr dazu bei eurer IT-Abteilung anfragen müsst, ist es nützlich zu wissen, welche „Zutaten“ – also Vorraussetzungen – ein Blog-Programm benötigt, um zu funktionieren.

  1. Ohne Computer mit Intra- oder Internetanbindung geht es natürlich nicht. Je nach Leserzahl reicht dafür mitunter auch ein bescheiden ausgestatteter Rechner. Ein wenig Speicherplatz sollte natürlich auch frei sein. 10 bis 20 MB, in heutigen Zeiten sehr wenig, dürften ausreichen. Mehr schadet natürlich auch nicht.
  2. Damit der Computer Anfragen aus dem Internet beantworten kann, muss ein Internet- oder HTTP-Server installiert sein. Ein sehr populärer freier Server heisst Apache. Der HTTP-Server sollte in der neuesten Version vorliegen.
  3. Die meisten Blogging-Programme sind in der Programmiersprache PHP geschrieben. Daher muss diese ebenfalls installiert sein. Wie auch beim Apache ist es ratsam, die aktuellste Version zu verwenden.
  4. Zu guter letzt müssen die Blogeinträge noch irgendwo gespeichert werden. Dafür ist meistens der Datenbankserver mySQL verantwortlich. Auch bei ihr gilt: je „frischer“ die Version, desto besser.

Um die Blog-Software auf den Computer hochzuladen, bedient man sich meist eines FTP-Programmes. Dazu muss auf dem Blog-Computer ein FTP-Server installiert sein, der die Daten entgegennimmt und auf dem eigenen Rechner ein FTP-Client, der die Daten abschickt. Beide Teile sind nicht unbedingt notwendig, damit das Blog funktioniert, sind aber meist unentbehrlich für den Datenaustausch.

Grundsätzlich lassen sich mit diesen „Zutaten“ nicht nur Blogs betreiben: die meisten Internetapplikationen, also auch Foren und Wikis, begnügen sich mit diesen vier respektive fünf Indegrenzien. Wem also einen Computer mit funktionierendem Apache, PHP und mySQL zur Verfügung steht, kann nahezu jede Webapplikation darauf installieren.

Leider kann ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, wie man alle diese Programme installiert und konfiguriert. Dieses Thema würde nämlich einen eigenen Kurs füllen. Die Aufzählung soll nur als grobe Orientierung dienen, falls euch der Systemadministrator fragt, was euer Blog alles benötigt, damit ihr eure Beiträge „anrichten“ könnt.


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