eBetriebsrat

Archive for April 2007

lustig, belebend und einfach umzusetzen.

  1. Wir suchen ein Video auf Youtube, dass z.B. thematisch in unseren Blog passt.
  2. Wir wechseln zu unserem Blog und schreiben in der Entwurfsansicht eines Beitrag an die Stelle, an der das Video eingebettet werden soll:

Der 4te Tag unseres Seminars
Wir haben drei Tage mit Exkursionen in neue Gefilde, drei Tage des Erfahrungsaustausches und drei Tage des praktischen Ausprobierens und Anwendens hinter uns.

  • Wir haben uns Ausschnitte dessen angesehen, was das „Web 2.0“ genannt wird.
  • Wir haben uns Weblogs nicht nur angesehen und analysiert, wie solche Blogs eingesetzt werden. Wir habe selbst Blogs eröffnet und arbeiten mit diesem Medium.
  • Wir haben reflektiert und in ein System gebracht:
    1. Was eigentlich alles Inhalt unserer Kommunikation als Betriebsräte ist. (Was wir also an Leute heranbringen wollen.)
    2. Welche Kommunikationsstränge, -kanäle, -möglichkeiten wir im Bereich elektronischer Kommunikation haben und analysiert, was für Eigenarten welcher Kommunikationskanal hat; wofür er sich eignet und wofür nicht.
    3. Wir haben diskutiert, wer eigentlich die AdressatInnen unserer Kommunikation sind und uns gefragt, wie diese AdressatInnen elektronische Kommunikation eigentlich erfahren, wie sie unsere Inhalte und Wege sie zu vermitteln wahrnehmen.

Zusammenführen der Erkenntnisse
Die Frage, die sich nun stellt lautet, was werden wir alle und was wird jede Einzelne,  jeder Einzelne mitnehmen?

Am Vormittag haben wir besprochen, was wir wie (in welcher Form, in welchem Ton) für wen kommunizieren wollen. Dazu haben wir zuerst die Elemente eines Blogs kennen gelernt:

Elemente eines Blogs

Der Titel benennt den Blog — über die Titelwahl kann ich bereits den Rahmen festlegen, in dem sich meine Artikel bewegen werden: geht es mir um ein bestimmtes Sachgebiet, eine bestimmte Sichtweise, kritische Betrachtungen, meinen Alltag etc. Der Titel kann auf die Tonart des Blogs hinweise: möchte ich seriöse Information oder unterhaltende Polemik präsentieren?

Über das Archiv und die Schlagworte („Tags“) biete ich den Nutzern ein einfaches System, Beiträge zu finden und auf einem Blick die Kategorien zu erkennen, die ich meinen Beiträge zuordne.

Um dann darüber zu diskutieren, welche Aspekte wir bei der Gestaltung eines Blogs berücksichtigen müssen:

Poster1

poster2

dazu gehört der Rahmen, innerhalb dessen ich Inhalte präsentiere: der kann von serlös bis unterhaltend, satirisch reichen.

das Publikum, an das ich mich wende: möchte ich ein Spezialpublikum ansprechen oder einen weiten, nicht genau umrissenen Personenkreis.

Welche Medientypen können wir auf einem Blog verwenden:

Inhalte

Ein Blog wird interessant, wenn man unterschiedliche Medien einsetzt: Bilder transportieren Information, aber können auch illustrierend, einfach nur lustig oder auflockernd sein. Sie können einen Text visuell zusammenfassen, oder bestimmte Aspekte betonen. Links eröffnen Räume, schaffen Kontexte, stellen Beziehungen her. Kommentare können einen Blog beleben, zusätzliche Info bieten aber auch einfach nur langweilig, nebensächlich oder belanglos sein.
Blogs können Stimmungen, Stimmungsbilder vermittelt — je nach Tonart, Tonlage werden gleiche Informationen damit unterschiedlich transportiert.

Stimmungsbilder

Ambitioniert, kann ich nur sagen. Ambitioniert. 😉

Heute ist B L O G – T A G !

Klar, die schwierigen Dinge machen wir zu Beginn. Und die Voraussetzungen, in der 2ten Hälfte des Seminars über die verschiedenen Möglichkeiten, Eigenarten, Vor- und Nachteile von eKommunikation angeregt diskutieren zu können, diese Voraussetzungen schaffen wir auch noch in der ersten Hälfte des Seminars.

Zuerst die kurze Rekapitulation,
was haben wir gestern am Nachmittag noch alles gemacht?

  1. Wir haben uns diverse Google-Dienste in aller Knappheit angesehen.
  2. Wir haben uns Google-Mail-Accounts (oder kurz „gmail“ genannt) angelegt. Mit diesen werden wir erstens vor Ort im Seminar arbeiten & zweitens haben wir damit gleichzeitig Google-Accounts eingerichtet, über die wir noch viel mehr können als nur Emailen. Nämlich Fotos hochladen und austauschen, Chatten, gemeinsam an Dokumenten arbeiten u.s.w.
  3. Wir haben den „social bookmark„-Dienst del.icio.us etwas näher in Augenmerk genommen.
  4. Wir haben bei einem Anbieter, über das Abonnieren und eine zentrale Verwaltung von rss-Feeds angeboten, jeweils unsere Accounts eingerichtet und begonnen, diverse Angebote zu abonnieren.


Programm des ersten Halbtags des 2ten Tags:

  • nach den Vorarbeiten des Vortages gehen wir heute das Thema „Blog“ offensiv an, und zwar zuerst mit einem Rückblick, was Blogs bisher angestellt haben (Stichworte: Strukturwandel, neue Öffentlichkeiten, CorporateBlogs, Krieg-Krise-und-Revolution, Massenphänomen(?), Wahlkampf).
  • dann schauen wir uns eine ausgesuchte Auswahl an Blogs an, analysieren, was hinter diesem und jenem Blog wohl an Intention steckt, an wen sich die jeweiligen Blogs richten und so nebenbei analysieren wird damit auch, wie Blogs eigentlich aufgebaut sind und was sie ausmacht.
    Was schauen wir uns an?
    satirische Politikbetrachtung
    (Kommentarfunktion)
    Medienbeobachtung (Kontrollfunktion)
    einen Politikerblog (Abgeordnetenfunktion)
    einen Journalistenblog (Visitenkartenfunktion)
    Blog eines Rechtsanwalts (Einblick in Berufswelten; gibt genauso Polizisten, Ärzte, …)
    Blog einer Behinderten (Sprachrohrfunktion)
    Communityblog (Beratung & Erfahrungsaustausch)
    privater Herumprobierblog (Freundes- und Bekanntenkreis, Tagebuch, …)
    Betriebsratsblog (Zukunftsmusik?)
  • zuletzt, wenn sich das am Vormittag noch ausgeht, planen wir Blogs. Und zwar Blogs mit einer rahmengebenden Geschichte, einer eingeschränkten Zielgruppe, einer „Haltung“ und einem „Ton„, …

Programm des zweiten Halbtags des 2ten Tags:
Wir legen Blogs an, schauen uns also den technischen Hintergrund, die Arbeitsplattform, die Gestaltungsmöglichkeiten und die wichtigsten Elemente an. Wir werden Einträge, Seiten und Kommentare schreiben, Fotos und Links einbinden, unsere Blogs gegenseitig abonnieren und an diesem Abend müde und gesättigt einschlafen.
In der zweiten Hälfte unseres Seminars dann, an den Tagen drei und vier, wird die Diskussion, die Analyse, das Entwerfen unserer Strategien dominieren. Da werden wir auf unsere Versuche und Erfahrungen dann bereits ein Stück weit zurückblicken können.

um 10.00 geht es los, wir sind vorerst(?) zu elft, 9 TeilnehmerInnen und 2 Trainer. Für perfekte Seminarinfrastruktur ist punkto Betreuungsverhältnis also jedenfalls einmal gesorgt. Räume haben wir auch 2 (EDV-Raum, Sitzungsraum samt Laptop und Beamer) und dank schönem Wetter eigentlich auch noch die Terasse.

Erste Diskussion: Was wollen wir alles kommunizieren?
Nach der Begrüßung, Vorstellung und einem ersten Überblick beginnt noch vor dem Mittagessen der erste Erfahrungsaustausch:

erste Diskussion

sehr angenehm: wir sitzen gleich mal in der Sonne (ohne Bier) und sammeln, was alles Anlass und Inhalt unserer Kommunikation gg. den KollegInnen sein muss, sein soll, sein kann.
Das Thema wird uns sicher noch die ganzen 4 Tage begleiten, die erste Sammlung ergibt:

Angebote

Angebote, Angebote, Angebote … das, was KollegInnen am meisten interessiert, wo können sie etwas günstiger bekommen etc.

Kontakt

Wir müssen uns – den Betriebsrat – sichtbar und erreichbar machen.

kolleginnen

Wir müssen unsere KollegInnen sichtbar machen! Nichts ist interessanter, als etwa Bilder einer Weihnachtsfeier und ähnliches.

arbeit_sichtbar_machen

Vl. brauchen wir auch „beliebige“ Themen, um überhaupt etwas zu kommunizieren. Der eigentliche Inhalt dieser Kommunikation ist dann – und das ist der Kern unseres Seminars, oder?ZEIGEN, DASS WIR ARBEITEN.

krisen

.. und hie und da gibt es vl. „Krisensituationen“. Kommunikation muss dann schnell, sicher, vorsichtig funktionieren können. Inhalt dieser Kommunikation ist in diesem Fall sehr oft: Mobilisierung.

Im Seminar werde ich für die technischen Fragen verantwortlich sein. Weil da der eine oder andere Spezialausdruck fallen wird, habe ich ein kleines Glossar erstellt, in dem ich einige dieser Begriffe erklären möchte. Vielleicht findet ihr ja darin die eine oder andere brauchbare Erklärung.

Eines, der im Glossar vorgestellten Services möchte ich gleich anwenden: auf YouTube habe ich ein längeres Tutorial (45 min) gefunden, wie man sich auf WordPress.com einen Blog einrichtet:

Ein Video wie dieses lässt sich einfach und unkompliziert in einen Blogartikel oder einer Homepage einbinden. Dadurch könntet ihr beispielsweise selbst gedrehte Videos von BR-Veranstaltungen, Firmenausflügen etc. auf eurer Homepage bereitstellen.

Knappe 5 Tage noch zum Seminarbeginn. 🙂

Ich nehme das als Anlass, wieder mal etwas zu posten; schließlich konnte ich die letzten Tage feststellen, dass offensichtlich jeden Tag ein paar Besucherinnen(?) und/oder Besucher(?) auf dem Blog vorbeischauen.
(Was ich hiermit wiederum nur erwähne, weil: wenn wir uns diese Weblog-Plattform praktisch anschauen, werdet Ihr sehen, dass z.B. die laufende Statistik mitgeliefert wird, wie viele BesucherInnen auf den Seiten vorbeischauen, was sie anklicken, welche Dateien sie herunterladen. Und das bietet schließlich für die Öffentlichkeitsarbeit einige Chancen und Ansatzpunkte.)

Es gibt aber auch Neuigkeiten und also etwas anzukündigen:
am Donnerstag, vor oder nach unserem letzten Mittagessen im Karl-Weigl-Haus, das können wir uns noch ausmachen, werden wir Besuch vom Bildungssekretär der GPA Koll. Werner Drizhal erhalten und dieser wird ein wenig an unserer Debatte teilnehmen.

Gegen Ende des ersten, damals 2teiligen Seminars zum Handwerkszeug zur eBetriebsratsarbeit hatten wir eine lebhafte und höchst interessante Debatte darüber, welche Kommunikationskanäle mittlerweile bereits als selbstverständlich zur direkten Ansprache und zum Anschlag, der Betriebszeitung usw. hinzugekommen sind, in welche Richtung differenzierte BR-Arbeit diesbezüglich wohl gehen wird oder gehen könnte. Und: wie wir uns darauf vorbereiten, wie wir hier geschickt agieren und kommunizieren können, welche Mittel wir dazu brauchen und was wir können müssen.
Damals haben wir einmütig angemerkt, dass es bei dieser interessanten Diskussion toll wäre, auch einen Funktionär aus der Bildungsarbeit und Bildungsorganisation dabei zu haben. Ich freue mich daher persönlich sehr, dass Werner bei uns vorbeikommen und an unserem Erfahrungsaustausch teilhaben wird.

PS:
wie unschwer zu bemerken, hat sie das „Design“ unseres Blogs geändert. Als Administrator des kannst Du Dir das Design nicht nur aussuchen; dazu wählst Du aus einer Palette angebotener Möglichkeiten. Es ist außerdem technisch unglaublich simpel und funktioniert per Klick und fertig. (Das auch wieder als weiterer Ausblick.)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Nachdem Christian bereits einige Artikel geschrieben hat, möchte ich etwas zur technischen Seite eines Weblog berichten. Wir haben diesen Blog auf einer öffentlichen Community-Seite eingerichtet. Der große Vorteil dabei: er war mit wenigen Mausklicks erstellt, ist kostenlos, wir müssen uns nicht um die technischen Hintergründe kümmern, und wird vom Gastgeber, dem Host wordpress.com, gewartet und gepflegt. Wir können uns daher ganz aufs Schreiben konzentrieren.

Der Nachteil: Die Seite ist öffentlich – wir können niemanden davon abhalten, die Blogeinträge zu lesen. Deshalb können wir natürlich keine vertraulichen Informationen auf unserem Blog veröffentlichen. Mehr technischer Natur ist der zweite Nachteil: Wir haben keine Möglichkeit, auf die Blog-Software zuzugreifen und tiefer gehende Änderungen an ihr vorzunehmen. Beispielsweise können wir das Aussehen, das Layout des Blogs, nur insofern verändern als uns dies der Host erlaubt.

Hätten wir aber eine Blogging-Software auf einem eigenen Rechner installiert, könnten wir aus dem Vollen schöpfen. Uns stünden unzählige sogenannte Themes, also vorgefertige Layoutvarianten, zur Auswahl bereit.

Für viele ist es deshalb interessant, auf einem firmeninternen Computer einen Blog zu installieren. Der könnte dann auch vor fremden Blicken geschützt werden und dem eigenen Gestaltungstrieb wären auch keine Grenzen mehr gesetzt. Manche finden vielleicht, dass es einfach professioneller wirkt, wenn der BR-Blog auf einer firmeninternen Webadresse erreichbar ist.

Falls ihr selbst ein Blogging-Programm installieren möchtet oder ihr dazu bei eurer IT-Abteilung anfragen müsst, ist es nützlich zu wissen, welche „Zutaten“ – also Vorraussetzungen – ein Blog-Programm benötigt, um zu funktionieren.

  1. Ohne Computer mit Intra- oder Internetanbindung geht es natürlich nicht. Je nach Leserzahl reicht dafür mitunter auch ein bescheiden ausgestatteter Rechner. Ein wenig Speicherplatz sollte natürlich auch frei sein. 10 bis 20 MB, in heutigen Zeiten sehr wenig, dürften ausreichen. Mehr schadet natürlich auch nicht.
  2. Damit der Computer Anfragen aus dem Internet beantworten kann, muss ein Internet- oder HTTP-Server installiert sein. Ein sehr populärer freier Server heisst Apache. Der HTTP-Server sollte in der neuesten Version vorliegen.
  3. Die meisten Blogging-Programme sind in der Programmiersprache PHP geschrieben. Daher muss diese ebenfalls installiert sein. Wie auch beim Apache ist es ratsam, die aktuellste Version zu verwenden.
  4. Zu guter letzt müssen die Blogeinträge noch irgendwo gespeichert werden. Dafür ist meistens der Datenbankserver mySQL verantwortlich. Auch bei ihr gilt: je „frischer“ die Version, desto besser.

Um die Blog-Software auf den Computer hochzuladen, bedient man sich meist eines FTP-Programmes. Dazu muss auf dem Blog-Computer ein FTP-Server installiert sein, der die Daten entgegennimmt und auf dem eigenen Rechner ein FTP-Client, der die Daten abschickt. Beide Teile sind nicht unbedingt notwendig, damit das Blog funktioniert, sind aber meist unentbehrlich für den Datenaustausch.

Grundsätzlich lassen sich mit diesen „Zutaten“ nicht nur Blogs betreiben: die meisten Internetapplikationen, also auch Foren und Wikis, begnügen sich mit diesen vier respektive fünf Indegrenzien. Wem also einen Computer mit funktionierendem Apache, PHP und mySQL zur Verfügung steht, kann nahezu jede Webapplikation darauf installieren.

Leider kann ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, wie man alle diese Programme installiert und konfiguriert. Dieses Thema würde nämlich einen eigenen Kurs füllen. Die Aufzählung soll nur als grobe Orientierung dienen, falls euch der Systemadministrator fragt, was euer Blog alles benötigt, damit ihr eure Beiträge „anrichten“ könnt.

Gestern habe ich gleich über zwei Kommunikationsschienen die Frage gestellt, ob es im Vorfeld des Seminars Erwartungshaltungen und Wünsche gibt, die ihr vl. vorab mitteilen möchtet und auf die wir (Trainer und Vortragende) uns vorbereiten sollen.

Ein Weg (Kanal) war das direkte Email, der andere zweite Weg: gestriger Blogeintrag. (Beide Kanäle haben übrigens aufeinander verwiesen.)

Heute in der Früh habe ich schon eine erste Antwort erhalten, per Email. Danke übrigens 🙂
Einen guten Teil des Emails und der darin erhaltenen Fragen und Anregungen habe ich – in Absprache – gleich als Kommentar an den gestrigen Blog-Eintrag angefügt.

Als nächstes will ich meine Anwort posten, zuvor aber noch kurz sagen, warum ich das so mache. Öffentlichkeitsarbeit. Sichtbar machen und sichtbar halten „meiner“ Arbeit. Kommunikationsprozesse, die in diesem Fall ja vom Thema her durchaus mehrere Personen interessieren könnten, dokumentieren und „archiviert“ halten.
(Hin und her gehende Emails sind fein, können von den Betroffenen auch archiviert werden, sind für andere potentiell interessierte aber freilich unsichtbar.)

So, nun zurück zu Christines Email und meiner Antwort. Sie hat – wie im Kommentar nachzulesen – Bedenken geäußert und sie abschließend zusammengefasst:

Kurzum: Technisches Wissen ist fuer mich persoenlich sicher nuetzlich, im Sinne von ‚Mithalten Koennen mit der juengeren Generation‘, aber fuer meine Arbeit als Betriebsraetin, die fuer die Oeffentlichkeitsarbeit zustaendig ist, waeren Kniffs und Tricks, wie man Aufmerksamkeit schafft, besser. Wie bringe ich mehr Leute dazu, unsere Mails zu oeffnen, unsere Homepage anzuklicken, sich bei Fragen an uns zu wenden? Andere Fragen (Wie biete ich ihnen noch mehr? usw.) sind daneben viel weniger wichtig, fuer mich zumindest.

meine Antwort:

Liebe Kollegin Christine,

keine Angst, es geht genau um das, was Du beschreibst.

die technische Seite ist etwas, was ich auf Basis der Erfahrungen des letzten Jahres auch auffangen und anbieten will; v.a. aber, weil die technische Seite mittlerweile einfacher ist/wird als z.B. MS Excel oder Outlook.

Wenn wir uns einiges „Technisches“ anschauen, dann stehen diese „Tools“ (Werkzeuge) unter zwei Vorzeichen:

1. diese Tools stehen für eine neue Kultur der Kommunikation und eine neue Simplizität der technischen Voraussetzungen für Kommunikation (damit auch für deutlich weniger Hürden) sowie für ganz neue strukturellen Möglichkeiten. Dass das alles funktioniert, zeigt das Phänomen Web 2.0.

–> wenn wir uns das anschauen, dann um davon zu lernen; allerdings nicht die (software-)technische Anwendung. Die Frage ist vielmehr:
Wenn das so großartig funktioniert – Gemeinschaften via Web2.0, gemeinschaftliche Kommunikation, up-to-date-sein via Blogs etc. -, was ist dann der Grund, dass das funktioniert und was davon kann mir als BR für meinen BR-Bedarf helfen?

2. wir werden uns diese Werkzeuge für Kommunikation auch praktisch anschauen, herumprobieren, Erfahrung sammeln, … quasi an eigenem Leib&Geist erfahren. Das heißt eigentlich nicht viel etwas anderes, als dass in anderen Seminaren natürlich auch z.B. Moderartionsübungen, NLP-Techniken etc. durchgespielt werden.

resümmiert: ich freue mich über diese Deine Erwartungshaltung und kann Dir versichern, dass wir – gemeinsam: Erfahrungsaustausch wird eine wichtige Qualität unseres Seminars sein – insgesamt mit der Idee und Ausrichtung dieses Seminars Hilfestellung ziemlich exakt für diesen Bedarf anbieten wollen, den Du hier schilderst.

Ich freue mich auch schon auf das Seminar,
liebe Grüße
hc voigt

keine 13 Tage mehr bis zum Seminar, Zeit für die Frage:
hast Du konkrete Vorstellungen und Pläne, was Du im Seminar vor Ort jedenfalls machen möchtest?

Wenn ja, dann poste doch hier im Anschluss einen Kommentar. Schreib, was Du Dir erwartest bzw. wünscht, und was Du nach den vier Tage Seminar gerne haben möchtest:
einen generellen Überblick?
einen gut überlegten und ausdiskutierten Plan, wie Du und Deine BR-KollegInnen in Zukunft die Schienen für elektronische Kommunikation, für Service, für Informationstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt nutzen wollt?
einen fertigen Weblog online?

poste einen Kommentar – klick: add a comment beim Titel oder den Titel selbst an (dann öffnet sich ein Kommentarfeld) – und schreib was. Du kannst Dich aber natürlich auch per Email melden.

Wenn wir wissen, was Du tun willst, und wenn das z.B. ein eigener BR-Blog auf der Betriebsratshomepage sein soll, dann können wir vorab früh genug klären, was Du alles mitnehmen solltest und was vor Ort dann gemacht werden kann.

ps: wenn Du im Vorfeld schon neugierig auf diese Weblog-Geschichte bist und Dir vorab hier in diesem Blog etwas von Innen anschauen möchtest … EINFACH SCHREIBEN und wir schicken Dir eine Einladung, mit der Du Dich in die Bedienungsoberfläche dieses Blogs einloggen kannst.

Einen Blog zu betreiben und Beiträge zu verfassen ist eine Sache. Eine andere Sache ist es, den einen oder anderen Beitrag eines Blogs zu lesen. Und noch mal eine dritte Sache ist es, einen Blog so wie eine Tages- oder Wochenzeitung zu abonnieren!

Blogs abonnierenwas bringt uns das als Betriebsräte?

Der BR-Blog folgt ja nun nicht den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie jeder andere Blog. Es geht im Gegensatz zu den meisten Weblogs im WWW wohl nicht darum, unbekannte und potentiell interessierte Menschen zu erreichen.
Der BR-Blog ist eine Kommunikationsschiene, die sich an die eigenen KollegInnen richtet; – in erster Linie oder sogar ausschließlich an diese.

Ergo: die KollegInnen sollen es mitbekommen, wenn ein neuer Beitrag gepostet wird.

Beispielsweise zu:

  • einer Sonderaktion für MitarbeiterInnen, die man herausgeholt hat,
  • Ankündigung für den Betriebsausflug, Veranstaltungen,
  • Bilder zum letzten Betriebsausflug,
  • Vorstellung einer neuen Kollegin, einer Abteilung,
  • neue Betriebsvereinbarung, Meldung zum KV,
  • etc.

Und genau dazu wär es gut, wenn ihr die interessierten MitarbeiterInnen dazu einladet, den BR-Blog zu abonnieren. Was passiert dann?
Sie sehen den neuen Eintrag nicht nur, wenn sie auf die Blog-Seite schauen, sondern sie bekommen eine eigene – automatisierte – Benachrichtigung zugestellt, in dem Moment, wo Du den Beitrag veröffentlichst.

Bring Deinen KollegInnen also bei, den BR-Blog zu abonnieren!

zuerst müssen wir das freilich selber durchspielen; und im Seminar wird das natürlich eines der Themen sein.

Ich habe in meinem Testblog in Vorbereitung zum Seminar bereits einen Beitrag gepostet, eine kurze Anleitung, wie man z.B. Blogs abonnieren kann (Klick zum Posting).

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

wir möchten auf günstige Konditionen beim Elektrohändler „Elektro Gumpert“ hinweisen.

Wir haben eine Vereinbarung schließen können, mit der MitarbeiterInnen aus unserem Haus generell -10% auf Einkäufe gelten machen können.
Darüber hinaus wird uns der Händler gesondert pro Quartal einen ausgesuchten Artikel um einen besonderen Preis anbieten.

Bis zum 30.6.07 gibt es folgende Occassion:

Babyfon Marke Kreischski
statt € 49,99 für MitarbeiterInnen nur €29,50

zum geltend machen der besonderen Konditionen reicht die Vorlage unserer Firmen-Securitykeys!

Dein Betriebsrat

ps: dieser Beitrag ist freilich nicht mehr, als ein Bsp., was z.B. überhaupt u.s.w. quasi ..

Wir richten bereits unseren Seminar-Blog ein.
Wir, das sind zuerst einmal eure Trainer und Betreuer, Christian und Wolfgang.

Mit diesem Blog werden wir unser Seminar vorbereiten, begleiten und vielleicht noch über die Seminardauer Kontakt halten.

Hier sollen in den nächsten Tagen noch vermischte Beiträge zum Seminarthema Das Handwerkszeug für die e-Betriebsratsarbeit gepostet werden.

Vor allem wollen wir diese Plattform nützen, um zu allen möglichen Hilfsmitteln und Informationen zu verlinken.
Wir werden Beiträge selber schreiben und – ganz im Sinne des Mediums – zu Beiträgen anderer Weblogs verweisen etc. etc. etc.


SeminarBlog

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Ihre Blogs findest Du hier, in unserer immer umfangreicher werdenden
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