eBetriebsrat

Archive for April 2007

lustig, belebend und einfach umzusetzen.

  1. Wir suchen ein Video auf Youtube, dass z.B. thematisch in unseren Blog passt.
  2. Wir wechseln zu unserem Blog und schreiben in der Entwurfsansicht eines Beitrag an die Stelle, an der das Video eingebettet werden soll:

Der 4te Tag unseres Seminars
Wir haben drei Tage mit Exkursionen in neue Gefilde, drei Tage des Erfahrungsaustausches und drei Tage des praktischen Ausprobierens und Anwendens hinter uns.

  • Wir haben uns Ausschnitte dessen angesehen, was das „Web 2.0“ genannt wird.
  • Wir haben uns Weblogs nicht nur angesehen und analysiert, wie solche Blogs eingesetzt werden. Wir habe selbst Blogs eröffnet und arbeiten mit diesem Medium.
  • Wir haben reflektiert und in ein System gebracht:
    1. Was eigentlich alles Inhalt unserer Kommunikation als Betriebsräte ist. (Was wir also an Leute heranbringen wollen.)
    2. Welche Kommunikationsstränge, -kanäle, -möglichkeiten wir im Bereich elektronischer Kommunikation haben und analysiert, was für Eigenarten welcher Kommunikationskanal hat; wofür er sich eignet und wofür nicht.
    3. Wir haben diskutiert, wer eigentlich die AdressatInnen unserer Kommunikation sind und uns gefragt, wie diese AdressatInnen elektronische Kommunikation eigentlich erfahren, wie sie unsere Inhalte und Wege sie zu vermitteln wahrnehmen.

Zusammenführen der Erkenntnisse
Die Frage, die sich nun stellt lautet, was werden wir alle und was wird jede Einzelne,  jeder Einzelne mitnehmen?

Am Vormittag haben wir besprochen, was wir wie (in welcher Form, in welchem Ton) für wen kommunizieren wollen. Dazu haben wir zuerst die Elemente eines Blogs kennen gelernt:

Elemente eines Blogs

Der Titel benennt den Blog — über die Titelwahl kann ich bereits den Rahmen festlegen, in dem sich meine Artikel bewegen werden: geht es mir um ein bestimmtes Sachgebiet, eine bestimmte Sichtweise, kritische Betrachtungen, meinen Alltag etc. Der Titel kann auf die Tonart des Blogs hinweise: möchte ich seriöse Information oder unterhaltende Polemik präsentieren?

Über das Archiv und die Schlagworte („Tags“) biete ich den Nutzern ein einfaches System, Beiträge zu finden und auf einem Blick die Kategorien zu erkennen, die ich meinen Beiträge zuordne.

Um dann darüber zu diskutieren, welche Aspekte wir bei der Gestaltung eines Blogs berücksichtigen müssen:

Poster1

poster2

dazu gehört der Rahmen, innerhalb dessen ich Inhalte präsentiere: der kann von serlös bis unterhaltend, satirisch reichen.

das Publikum, an das ich mich wende: möchte ich ein Spezialpublikum ansprechen oder einen weiten, nicht genau umrissenen Personenkreis.

Welche Medientypen können wir auf einem Blog verwenden:

Inhalte

Ein Blog wird interessant, wenn man unterschiedliche Medien einsetzt: Bilder transportieren Information, aber können auch illustrierend, einfach nur lustig oder auflockernd sein. Sie können einen Text visuell zusammenfassen, oder bestimmte Aspekte betonen. Links eröffnen Räume, schaffen Kontexte, stellen Beziehungen her. Kommentare können einen Blog beleben, zusätzliche Info bieten aber auch einfach nur langweilig, nebensächlich oder belanglos sein.
Blogs können Stimmungen, Stimmungsbilder vermittelt — je nach Tonart, Tonlage werden gleiche Informationen damit unterschiedlich transportiert.

Stimmungsbilder

Ambitioniert, kann ich nur sagen. Ambitioniert. 😉

Heute ist B L O G – T A G !

Klar, die schwierigen Dinge machen wir zu Beginn. Und die Voraussetzungen, in der 2ten Hälfte des Seminars über die verschiedenen Möglichkeiten, Eigenarten, Vor- und Nachteile von eKommunikation angeregt diskutieren zu können, diese Voraussetzungen schaffen wir auch noch in der ersten Hälfte des Seminars.

Zuerst die kurze Rekapitulation,
was haben wir gestern am Nachmittag noch alles gemacht?

  1. Wir haben uns diverse Google-Dienste in aller Knappheit angesehen.
  2. Wir haben uns Google-Mail-Accounts (oder kurz „gmail“ genannt) angelegt. Mit diesen werden wir erstens vor Ort im Seminar arbeiten & zweitens haben wir damit gleichzeitig Google-Accounts eingerichtet, über die wir noch viel mehr können als nur Emailen. Nämlich Fotos hochladen und austauschen, Chatten, gemeinsam an Dokumenten arbeiten u.s.w.
  3. Wir haben den „social bookmark„-Dienst del.icio.us etwas näher in Augenmerk genommen.
  4. Wir haben bei einem Anbieter, über das Abonnieren und eine zentrale Verwaltung von rss-Feeds angeboten, jeweils unsere Accounts eingerichtet und begonnen, diverse Angebote zu abonnieren.


Programm des ersten Halbtags des 2ten Tags:

  • nach den Vorarbeiten des Vortages gehen wir heute das Thema „Blog“ offensiv an, und zwar zuerst mit einem Rückblick, was Blogs bisher angestellt haben (Stichworte: Strukturwandel, neue Öffentlichkeiten, CorporateBlogs, Krieg-Krise-und-Revolution, Massenphänomen(?), Wahlkampf).
  • dann schauen wir uns eine ausgesuchte Auswahl an Blogs an, analysieren, was hinter diesem und jenem Blog wohl an Intention steckt, an wen sich die jeweiligen Blogs richten und so nebenbei analysieren wird damit auch, wie Blogs eigentlich aufgebaut sind und was sie ausmacht.
    Was schauen wir uns an?
    satirische Politikbetrachtung
    (Kommentarfunktion)
    Medienbeobachtung (Kontrollfunktion)
    einen Politikerblog (Abgeordnetenfunktion)
    einen Journalistenblog (Visitenkartenfunktion)
    Blog eines Rechtsanwalts (Einblick in Berufswelten; gibt genauso Polizisten, Ärzte, …)
    Blog einer Behinderten (Sprachrohrfunktion)
    Communityblog (Beratung & Erfahrungsaustausch)
    privater Herumprobierblog (Freundes- und Bekanntenkreis, Tagebuch, …)
    Betriebsratsblog (Zukunftsmusik?)
  • zuletzt, wenn sich das am Vormittag noch ausgeht, planen wir Blogs. Und zwar Blogs mit einer rahmengebenden Geschichte, einer eingeschränkten Zielgruppe, einer „Haltung“ und einem „Ton„, …

Programm des zweiten Halbtags des 2ten Tags:
Wir legen Blogs an, schauen uns also den technischen Hintergrund, die Arbeitsplattform, die Gestaltungsmöglichkeiten und die wichtigsten Elemente an. Wir werden Einträge, Seiten und Kommentare schreiben, Fotos und Links einbinden, unsere Blogs gegenseitig abonnieren und an diesem Abend müde und gesättigt einschlafen.
In der zweiten Hälfte unseres Seminars dann, an den Tagen drei und vier, wird die Diskussion, die Analyse, das Entwerfen unserer Strategien dominieren. Da werden wir auf unsere Versuche und Erfahrungen dann bereits ein Stück weit zurückblicken können.

um 10.00 geht es los, wir sind vorerst(?) zu elft, 9 TeilnehmerInnen und 2 Trainer. Für perfekte Seminarinfrastruktur ist punkto Betreuungsverhältnis also jedenfalls einmal gesorgt. Räume haben wir auch 2 (EDV-Raum, Sitzungsraum samt Laptop und Beamer) und dank schönem Wetter eigentlich auch noch die Terasse.

Erste Diskussion: Was wollen wir alles kommunizieren?
Nach der Begrüßung, Vorstellung und einem ersten Überblick beginnt noch vor dem Mittagessen der erste Erfahrungsaustausch:

erste Diskussion

sehr angenehm: wir sitzen gleich mal in der Sonne (ohne Bier) und sammeln, was alles Anlass und Inhalt unserer Kommunikation gg. den KollegInnen sein muss, sein soll, sein kann.
Das Thema wird uns sicher noch die ganzen 4 Tage begleiten, die erste Sammlung ergibt:

Angebote

Angebote, Angebote, Angebote … das, was KollegInnen am meisten interessiert, wo können sie etwas günstiger bekommen etc.

Kontakt

Wir müssen uns – den Betriebsrat – sichtbar und erreichbar machen.

kolleginnen

Wir müssen unsere KollegInnen sichtbar machen! Nichts ist interessanter, als etwa Bilder einer Weihnachtsfeier und ähnliches.

arbeit_sichtbar_machen

Vl. brauchen wir auch „beliebige“ Themen, um überhaupt etwas zu kommunizieren. Der eigentliche Inhalt dieser Kommunikation ist dann – und das ist der Kern unseres Seminars, oder?ZEIGEN, DASS WIR ARBEITEN.

krisen

.. und hie und da gibt es vl. „Krisensituationen“. Kommunikation muss dann schnell, sicher, vorsichtig funktionieren können. Inhalt dieser Kommunikation ist in diesem Fall sehr oft: Mobilisierung.

Im Seminar werde ich für die technischen Fragen verantwortlich sein. Weil da der eine oder andere Spezialausdruck fallen wird, habe ich ein kleines Glossar erstellt, in dem ich einige dieser Begriffe erklären möchte. Vielleicht findet ihr ja darin die eine oder andere brauchbare Erklärung.

Eines, der im Glossar vorgestellten Services möchte ich gleich anwenden: auf YouTube habe ich ein längeres Tutorial (45 min) gefunden, wie man sich auf WordPress.com einen Blog einrichtet:

Ein Video wie dieses lässt sich einfach und unkompliziert in einen Blogartikel oder einer Homepage einbinden. Dadurch könntet ihr beispielsweise selbst gedrehte Videos von BR-Veranstaltungen, Firmenausflügen etc. auf eurer Homepage bereitstellen.

Knappe 5 Tage noch zum Seminarbeginn. 🙂

Ich nehme das als Anlass, wieder mal etwas zu posten; schließlich konnte ich die letzten Tage feststellen, dass offensichtlich jeden Tag ein paar Besucherinnen(?) und/oder Besucher(?) auf dem Blog vorbeischauen.
(Was ich hiermit wiederum nur erwähne, weil: wenn wir uns diese Weblog-Plattform praktisch anschauen, werdet Ihr sehen, dass z.B. die laufende Statistik mitgeliefert wird, wie viele BesucherInnen auf den Seiten vorbeischauen, was sie anklicken, welche Dateien sie herunterladen. Und das bietet schließlich für die Öffentlichkeitsarbeit einige Chancen und Ansatzpunkte.)

Es gibt aber auch Neuigkeiten und also etwas anzukündigen:
am Donnerstag, vor oder nach unserem letzten Mittagessen im Karl-Weigl-Haus, das können wir uns noch ausmachen, werden wir Besuch vom Bildungssekretär der GPA Koll. Werner Drizhal erhalten und dieser wird ein wenig an unserer Debatte teilnehmen.

Gegen Ende des ersten, damals 2teiligen Seminars zum Handwerkszeug zur eBetriebsratsarbeit hatten wir eine lebhafte und höchst interessante Debatte darüber, welche Kommunikationskanäle mittlerweile bereits als selbstverständlich zur direkten Ansprache und zum Anschlag, der Betriebszeitung usw. hinzugekommen sind, in welche Richtung differenzierte BR-Arbeit diesbezüglich wohl gehen wird oder gehen könnte. Und: wie wir uns darauf vorbereiten, wie wir hier geschickt agieren und kommunizieren können, welche Mittel wir dazu brauchen und was wir können müssen.
Damals haben wir einmütig angemerkt, dass es bei dieser interessanten Diskussion toll wäre, auch einen Funktionär aus der Bildungsarbeit und Bildungsorganisation dabei zu haben. Ich freue mich daher persönlich sehr, dass Werner bei uns vorbeikommen und an unserem Erfahrungsaustausch teilhaben wird.

PS:
wie unschwer zu bemerken, hat sie das „Design“ unseres Blogs geändert. Als Administrator des kannst Du Dir das Design nicht nur aussuchen; dazu wählst Du aus einer Palette angebotener Möglichkeiten. Es ist außerdem technisch unglaublich simpel und funktioniert per Klick und fertig. (Das auch wieder als weiterer Ausblick.)


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